Daimler Truck unterstützt ukrainische Bevölkerung

Daimler Truck unterstützt ukrainische Bevölkerung

01.04.2022
Stuttgart
  • Unternehmen und Belegschaft setzen Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung
  • Jürgen Hartwig, Vorstand Personal der Daimler Truck AG: „In einem gemeinsamen Schulterschluss von Unternehmen und Arbeitnehmervertretern starten wir eine globale Spendenaktion, die der UN-Flüchtlingshilfe zugutekommen wird. Wir hoffen auf eine große Beteiligung und freuen uns, den gesammelten Betrag am Ende zu verdoppeln.“
  • Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler Truck AG: „Mit der gemeinsamen Spendeninitiative von Unternehmen, Gesamtbetriebsrat und der weltweiten Arbeitnehmervertretung haben wir die Chance, unseren Beitrag für die Menschen in der Ukraine zu leisten, und demonstrieren gleichzeitig die weltweite Solidarität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
  • Daimler Truck spendete bereits eine Millionen Euro an UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) als Soforthilfe
  • Bereitstellung von Lkw und Bussen für diverse Hilfstransporte und Beförderung von Flüchtenden

Stuttgart – In dieser schwierigen Zeit des Krieges setzen Daimler Truck und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der ganzen Welt eine Vielzahl starker Zeichen der Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung. Als Sofortmaßnahme hatte der Vorstand von Daimler Truck bereits eine Geldspende in Höhe von einer Million Euro an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)* bewilligt. Darüber hinaus stellt das Unternehmen kostenfrei Lkw und Busse für Hilfslieferungen sowie Sachspenden und personelle Unterstützung für gezielte Unterstützungsaktionen zur Verfügung. Ganz aktuell können Beschäftigte spenden und das Unternehmen verdoppelt am Ende den gesammelten Betrag.

Mitarbeiterspendenaktion für die Ukraine

Ende März haben Vorstand, Gesamtbetriebsrat und die internationale Arbeitnehmervertretung (World Employee Committee) von Daimler Truck eine weltweite Mitarbeiterspenden-Aktion gestartet: Die rund 100.000 Beschäftigten in allen Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, wollen ihr Engagement zeigen. Bei dieser Aktion, die Mitte April 2022 endet, können sie über eine zentrale Seite Geld spenden. Nach Ablauf des Aufrufs, verdoppelt Daimler Truck den Gesamtbetrag der Geldsumme, die bis dahin gespendet wurde.

Der verdoppelte Gesamtbetrag aus der Mitarbeiterspenden-Aktion geht an die UNO-Flüchtlingshilfe, dem nationalen Partner des UN Flüchtlingshilfswerk (UNHCR), um so den unmittelbar vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine sowie den aufgrund des Kriegsgeschehens Flüchtenden und Vertriebenen zu helfen. Neben der Verteilung von Lebensmitteln, Decken, Matratzen und weiteren humanitären Hilfsgütern hat der UNHCR in den vergangenen Wochen unter anderem die lokalen Behörden beim Aufbau von Transit- und Aufnahmezentren in der Ukraine sowie den angrenzenden Nachbarländern unterstützt. Mit dem Geldbetrag aus der Mitarbeiterspenden-Aktion hilft Daimler Truck der Organisation beim weiteren Ausbau ihrer Aktivitäten und Kapazitäten in der gesamten Region.

Jürgen Hartwig, Vorstand Personal der Daimler Truck AG unterstreicht den Schulterschluss von Unternehmen und Beschäftigten, um gemeinsam die Menschen in der Ukraine zu unterstützen: „Bei Daimler Truck ist es uns ein großes Anliegen, den Menschen in der Ukraine zu helfen. Denn vielfach hat sich durch den Angriff auf das Land deren gesamtes Leben von einem Tag auf den anderen verändert. Wir wissen, dass bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit ein großes Bedürfnis herrscht, den Flüchtenden aus der Ukraine zu helfen. In einem gemeinsamen Schulterschluss von Unternehmen und Arbeitnehmervertretern starten wir deshalb eine globale Spendenaktion, die der UNO-Flüchtlingshilfe zugutekommen wird. Wir hoffen auf eine große Beteiligung und freuen uns, den gesammelten Betrag am Ende zu verdoppeln. Mit dieser Spende erweitern wir die bereits initiierten Hilfsmaßnahmen für die Menschen in der Ukraine.“

Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler Truck AG, freut sich über die unkomplizierte länderübergreifende Initiative: „Der Krieg in der Ukraine bringt großes Leid über die Bevölkerung und ist eine humanitäre Tragödie. Mit der gemeinsamen Spendeninitiative von Unternehmen, Gesamtbetriebsrat und weltweiter Arbeitnehmervertretung haben wir die Chance, unseren Beitrag für die Menschen in der Ukraine zu leisten, und demonstrieren gleichzeitig die weltweite Solidarität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Daimler Truck spendete bereits eine Million Euro an UN-Kinderhilfswerk

Als Sofortmaßnahme hatte der Vorstand von Daimler Truck bereits eine Geldspende in Höhe von einer Million Euro an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)* bewilligt. Von den dringend benötigten Spendengeldern kauft UNICEF unter anderem Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Erste-Hilfe-Sets, Spielsachen und Winterkleidung für die vom Krieg betroffenen Kinder.

Arbeitsgruppe ‚Humanitäre Hilfe Ukraine‘ koordiniert Hilfsaktionen

In der Arbeitsgruppe ‚Humanitäre Hilfe Ukraine‘ koordinieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedensten Bereiche des global agierenden Nutzfahrzeug-Herstellers die Hilfsaktionen; denn viele Freiwillige aus allen Standorten, Niederlassungen und Ländergesellschaften von Daimler Truck weltweit engagieren sich in einer Vielzahl zentraler und lokaler Hilfsprojekte, die seit dem Beginn des Krieges für die Menschen in der Ukraine auf den Weg gebracht werden.

Bereitstellung von Lkw und Reisebussen

Das Unternehmen stellt kostenfrei Lkw und Busse für Hilfslieferungen sowie Sach- und Geldspenden für gezielte Hilfsaktionen zur Verfügung. Ein Beispiel hierfür ist der Mitte März gestartet Hilfskonvoi von Daimler Truck mit fünf Actros Sattelzügen: vom Nutzfahrzeugzentrum in Würzburg über Neumünster und Eisenach in Richtung Polen war dieser aufgebrochen. Die Fahrzeuge transportierten 105 Paletten mit medizinischem Material zur Versorgung der Patienten im Krankenhaus der ukrainischen Stadt Lwiw (Lemberg). Die Ladung umfasste Wasser, Desinfektionsmittel, Hygieneartikel, Lebensmittel und medizinische Ausrüstung wie beispielsweise Ultraschallgeräte. Nahe der ukrainischen Grenze erfolgte in der polnischen Stadt Tomaszów Lubelski die Umladung der Hilfsgüter auf ukrainische Lkw, mit denen sie weiter nach Lwiw transportiert wurden. Der Konvoi ist in Kooperation mit der Organisation „Freunde helfen! Konvoi gGmbH“ durchgeführt worden, die über ein gut funktionierendes Netzwerk in den angrenzenden Ländern verfügt. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation haben bereits seit vielen Jahren vergleichbare Hilfskonvois realisiert und konnten wertvolle Erfahrungen einbringen.

Aber auch an anderen Gemeinschaftsaktionen hat das Unternehmen mitgewirkt: unter Beteiligung zahlreicher Unternehmen haben die Logistikunternehmen Große-Vehne (Stuttgart) und Keller Group (Ditzingen) ebenfalls Mitte März einen Hilfskonvoi mit insgesamt drei 40-Tonnern in die Region Przemysl im Osten Polens organisiert. Daimler Truck hat den Hilfskonvoi mit zwei Lkw, Hilfsgüter-Spenden und freiwilligen Fahrern unterstützt. Die humanitären Hilfsgüter und Lebensmittel an Bord der Lkw sind anschließend von der Hilfsorganisation „SEKH DOBROTY CHARITABLE FOUNDATION“ abgeholt und in die Region Lwiw gebracht worden. Von dort aus werden sie in die besonders betroffenen Gebiete der Ukraine verteilt.

Um die Menschen in der Ukraine mit einer kurzfristigen Hilfsaktion zu unterstützen, haben sich Mitarbeiter von Daimler Truck aus dem Stuttgarter Raum mit dem Verein „Ukrainer in Stuttgart e.V.“ zusammengeschlossen und Hilfsgüter gesammelt. Drei Hilfstransporte in die polnische Stadt Görlitz mit den gespendeten Sachspenden – Schlafsäcke, Thermoskannen, Windeln, Konserven, Nudeln und vieles mehr – sind ab Anfang März mit einem Mercedes-Benz Atego durchgeführt worden, den Daimler Truck bereitgestellt hatte. Die Weiterverteilung in der Ukraine hat eine ukrainische Spedition übernommen.

Darüber hinaus organisieren die europäischen Tochtergesellschaften von Daimler Truck und Daimler Buses in ihren Heimatländern eine Vielzahl lokaler Hilfsaktivitäten. Viele stellen Busse für die Beförderung von Menschen und Lkw für den Transport von Lebensmitteln, Medikamenten und anderen dringend benötigten Hilfsgütern zur Verfügung. In den direkt an die Ukraine angrenzenden Ländern bieten sie häufig auch Fahrzeug-Stellplätze und Unterkünfte für die Hilfskonvois aus Deutschland an.

Daimler Buses: Reisebusse bringen flüchtende Menschen in Sicherheit

Ebenso wichtig wie Hilfsgüterlieferungen ist die Beförderung der flüchtenden Menschen aus der Ukraine an sichere Ankunftsziele ohne Kriegsgefahr. So hat die Bussparte von Daimler Truck beispielsweise dem Deutschen Roten Kreuz fünf Reisebusse der Marken Setra und Mercedes-Benz gespendet.

Außerdem hat Daimler Buses mehreren Busunternehmen kostenlos Vorführbusse zur Verfügung gestellt. Mit ihnen transportierten Reisebusunternehmer wie Bayer Reisen, Missel Reisen, Theos Reisen und Ruhrtalbus medizinische und andere dringend benötigte Hilfsgüter an die ukrainischen Grenzen. Auf der Rückfahrt nahmen sie die im Grenzgebiet der Slowakei und in Polen ankommenden Menschen aus der Ukraine mit. Viele Frauen, Kinder, Senioren und Kranke wurden von ihnen inzwischen zu sicheren Unterkünften und Landeserstaufnahmestellen in Deutschland gebracht.

Fortsetzung der Hilfsaktionen: Zweiter Hilfskonvoi von Daimler Truck ist startklar

Ein weiterer Hilfskonvoi befindet sich derzeit in Vorbereitung. Bereits am Freitag dieser Woche starten fünf vollbeladene Actros Sattelzüge nach Polen. An Bord sind auch diesmal medizinische Hilfsgüter, die zur Versorgung der Bevölkerung in der umkämpften Stadt Lwiw bestimmt sind. Gefahren werden die Lkw, die unter anderem von Mercedes-Benz CharterWay stammen, von freiwilligen Mitarbeitern von Daimler Truck.

*Hinweis: UNICEF bevorzugt keine Unternehmen, Marken, Produkte oder Dienstleistungen.

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Hilfskonvoi für die Ukraine. Die fünf Mercedes-Benz Actros transportierten 105 Paletten mit medizinischem Material zur Versorgung der Patienten im Krankenhaus der ukrainichen Stadt Lwiw (Lemberg).
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